Freitag, 29. Dezember 2006

Schöö fööchelig







Morgen und am alten Silvester laufen sie wieder, über zehn Stunden den Tag über ab etwa fünf Uhr am Morgen. Sie lärmen die bösen Geister weg, wünschen Gedeih' und Segen für jeden Hof und werden gebührend mit "Moscht" versorgt, den sie - wegen der Masken - mit dem Strohhalm trinken müssen. Hier sind sie, in der Ausstellung auf dem Säntis - bitteschön: Di Schönä, di Wüeschte und di Schöwüeschte! Hier ein paar Bilder dazu. Ihr findet heraus, welche welche sind!

Für mich tun sich, zusammen mit den Erfahrungen des Vortages neue Horizonte der lebendigen Vergangenheit auf. Ich bin überzeugt, dass das Neuheidentum auf eine uralte Herkunftslinie aufbaut, wo die neueren Religionen nur ein Bruch sind. Trotzdem sind viele Bräuche gerade z. B. durch den Katholizismus erhalten geblieben. Aber die uralten Segensrituale und Winteraustreibungen gehen wohl in gewisser Form bis in die Bronzezeit zurück????

3 Kommentare:

Der Wilderer hat gesagt…

Grossartig, absolut grossartig! Vielleicht schaffe ich es nächsts Jahr an Sylvester in den Osten. Normalerweise bin ich nach dem Ubersitz halt zu kaputt ; )

Hagezusr hat gesagt…

Sorry Chef, mittlerwilä han ich schon "Life-Bilder" do postet, aber dä aalt Silväschter hetsch jo scho im Griff ghaa, wenn's Der gange wär oder?

Der Wilderer hat gesagt…

z vil aarbeit am fidla ghäben : (