Scheisse! Hätte nicht gedacht, dass ich - das war gestern - vor Weihnachten noch einen Zusammenbruch einstecke. Aber die letzten Wochen waren einfach zu heftig. 100% Job mit erneut höheren Ansprüchen (die ich schon erfüllen kann, aber auch nicht einfach so aus dem Handgelenk), praktisch ohne Unterbruch nach einem neun-Stunden-Tag inklusive Fahrzeit gleich Familienalltag mit Kindererziehung und -getrümmel. An den Wochenenden Kinderbetreuung, da meine bessere Hälfte auch noch arbeitet - was ja nicht schlecht ist. Dazu kommen noch wochenweise schlechte Nächte.
So wurde aus meiner "Hals-Cheri" = Nackenstarre ein migräneartiger Schub mit Überreizungserscheinungen und völliger Überforderung - ich sah nur noch eine Wand vor mir und ging heim, erst mal schlafen und dann, ganz untypisch zu meinen momentanen Interessen - ZaZen. Dieses Programm gibt's heute nochmals.
Soweit zu meiner Situation, das reicht auch schon. Viel wichtiger ist für mich, was ich daraus mache.
Die alte Sitte, nordische Elemente und das alemannische Fundament bleiben zentral für mich. Gleichzeitig habe ich das Bedürfnis, bisherige Erfahrungselemente einzubauen. Und dazu gehören die Sitzmeditation des Zen und Qi Gong als "bewegtes Zen".
Mein Name ist Hagezusr, und ich bilde mir selbst eine nordische Form des "Hexentums" (nicht Wicca, bitte!! Das ist nur Mode-Mixmax) und meditativen Lebens heraus. Bisher habe ich Seidh nach Jan Fries gemacht, sehr angesprochen fühle ich mich auch von Axel Brück, obwohl er mir teilweise schon zu systemisch ist. Und Zen als Erdung und Meditation und Qi Gong als Bewegungseinstimmung (wie es Jan Fries ja auch vorschlägt) gehören da, als "fremde" Elemente, auch hinein. Ich möchte auch persönlich nicht darauf verzichten, da ich Stabilität daraus gewinne.
Ganz eindeutig befinde ich mich in einem Übergang. Ich kann nicht mehr so tun, wie wenn ich zwanzig wäre. Die Beziehungen werden anders, die Einstellung zur Arbeit wird anders, und der Körper wird auch anders. Die Götter, die alle Facetten der Natur und des ganzen Lebensspektrums umfassen, werden mir dabei helfen, nicht nur meine Trips und Selbstversuche, sondern auch die tiefgreifenden Veränderungen im Leben zu meistern. Ich selbst bin daran, meinen Beitrag dazu zu geben. Und - zurück zum Anfang - Krisen wie die momentane gehören dazu und sind dann sinnvoll, wenn man daraus den neuen Weg findet.
Dienstag, 19. Dezember 2006
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